26.07.17

Qualcomm vs. Apple: Qualcomm will iPhone-Verkauf in Deutschland stoppen

Nachdem der Chip-Konzern Qualcomm Anfang Juli ankündigte, ein Importverbot von iPhones und iPads in den USA durchsetzen zu wollen (vgl. undefinedMeldung vom 10. Juli 2017), verklagte Qualcomm den iPhone-Konzern nun auch in München und Mannheim wegen Patentrechtsverletzung mit dem Ziel, einen Einfuhr- und Verkaufsstopp für die jüngsten iPhone-Modelle zu erwirken. Anders als in den USA sollen jedoch neben den Modellen, die mit Intel Chips ausgestattet sind, auch andere iPhone-Modelle von dem Stopp erfasst werden. Der Qualcomm-Chefjurist erklärte, Qualcomm reiche die Patentrechtsverletzungsklagen nun auch in Deutschland ein, da dort eine strikte Rechtsdurchsetzung hersche, sodass das Rechtssystem besonders attaktiv sei für diejenigen, die an Rechte auf Eigentum glauben.

Den Klagen Qualcomms gegen Apple geht ein bereits länger anhaltender Patent- und Lizenzstreit voraus (vgl. Meldung im undefinedCIP-Report 2/2017 S. 61). Zuletzt erfuhr Apple von der Computer & Communications Industry Association (CCIA) undefinedUnterstützung, der unteranderem Samsung, Google, Intel und Facebook angehören: Der angestrebte iPhone-Einfuhr und Verkaufsstopp schade allen Konsumenten, da er "Qualcomms wettbewerbsfeindliches Verhalten" stütze. Qualcomm habe bereits eine "dominante Position" inne, die es dem Chip-Hersteller erlaubt, Wettbewerber unter Durck zu setzen und eine "Abgabe für konkurrierende Produkte" zu veranschlagen. Würde die Handelskommission nun das iPhone-Einfuhrverbot verhängen, "würde dies Qualcomm helfen, die Monopolmacht weiter gegen Apple einzusetzen und die Preise für Endkungengeräte nach oben zu treiben", schreibt der Branchenverband.

Der eskalierende Streit mit Apple führt jedoch, wie die jüngsten Quartalszahlen des Chip-Lieferanten zeigen, zu einem deutlichen undefinedUmsatzrückgang Qualcomms. Der Gewinn im vergangenen Vierteljahr fiel im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 900 Millionen Dollar.

Quelle: undefinedheise.de

 

 

Von: Alexandra Wachtel

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