02.02.18

Qualcomm: Verlust in Milliardenhöhe wegen US-Steuerreform und Lizenzstreit mit Apple

Der Chiphersteller Qualcomm hat im vergangenen Quartal einen Verlust in Milliardenhöhe erlitten. Diese sind einerseits auf die neue US-Steuerreform zurückzuführen, die Qualcomm dazu zwang, eine Rückstellung in Höhe von sechs Milliarden US-Dollar zu buchen. Von dieser Summe wurden bereits fünf Milliarden als Abgabe für Auslandsgewinne fällig.

Hinzu kommt der seit Jahren andauernde Lizenzstreit mit Apple. Der Chiphersteller forderte Lizenzgebühren für im iPhone verwendete Technologien, die Qualcomm entwickelt hatte. Namentlich geht es um Techniken für 3D Touch sowie zur Reduktion der Stromaufnahme. Apple reichte daraufhin Gegenklage ein, da Qualcomm mit seinen Snapdragon-Prozessoren ebenfalls verschiedene Patente Apples verletzt habe. In diesem Zusammenhang verhängte die EU-Kommission Dem Chiphersteller eine Strafe in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens in einem Exklusivdeal mit Apple. Obwohl Qualcomm die Einlegung von Berufung ankündigte, muss der Konzern den Betrag sicherheitshalber zurücklegen. Die Hintergründe des Lizenzstreits sind näher erläutert im CIP-Report 2/2017, S. 61, CIP-Report 3/2017, S.85 sowie im CIP-Report 4/2017, 113.

 

Quellen: handelsblatt.com; heise.de

Von: Alexandra Wachtel

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