06.09.17

Copyright-Reform: EU-Rat zeigt weiteres Vorgehen auf

Die estnische Ratspräsidentschaft legte am 31. August 2017 Kompromissvorschläge zum Richtlinienentwurf zum „Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt“ vor. Es beinhaltet Alternativvorschläge zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger und zur Verantwortlichkeit von Online-Plattformen.

Die EU-Ratspräsidentschaft malt zwei Optionen auf. Laut beiden müssten Plattformbetreiber mit unterschiedlichen Verantwortungsstufen dafür sorgen, dass Nutzer keine geschützten Inhalte illegal hochladen. Die Haftungsprivilegien aus der E-Commerce-Richtlinie würden damit eingeschränkt.

Dass die Ratsspitze verschiedene Modelle für die bevorstehende Copyright-Reform vorschlägt, zeigt, dass kein Konsens unter den Mitgliedsstaaten in Sicht ist und die Gespräche über eine gemeinsame Position noch länger dauern dürften.

Quelle: heise.de; urheber.info

Von: Alexandra Wachtel

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