08.01.18

Copyright auf weißes Rauschen?

Der Australier Sebastian Tomczak lud bei YouTube ein Video hoch, das nichts als ein zehnstündiges weißes Rauschen enthält. Es brachte ihm fünf Klagen wegen angeblicher Copyright-Verstöße ein. Die Klageführer verlangen jedoch nicht das Entfernen des strittigen Videos von der Video-Plattform, sondern die Werbeeinnahmen, die Tomczak über seine dazugehörige YouTube-Seite erzielt.

Tatsächlich gibt es auf YouTube weitere Videos, die weißes Rauschen enthalten und in den vergangenen Jahren hochgeladen wurden – teils als Einschlafhilfen. Fraglich ist jedoch, ob mit diesem zehnstündigen weißen Rauschen überhaupt ein Urheberrecht entsteht, das Tomczak verletzen konnte. Insbesondere das Mindestmaß an Originalität dürfte problematisch sein.

Quelle: bbc.com (engl.)

Von: Alexandra Wachtel

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