07.08.17

Beim Streit um "Affen-Selfie" zeichnet sich ein Vergleich ab

Jahrelang versuchte die Tierrechtsorganisation PETA, die Urheberschaft eines Affen an seinem Selfie zu erstreiten. Nun scheint sie zu einem Vergleich bereit, der den Rechtsstreit mit dem britischen Fotografen David Slaters und der Wikimedia-Foundation beenden würde. Ars Technica vermutet, PETA suche einen Vergleich, um nicht die Gerichtskosten tragen zu müssen.

Hintergund des Rechtsstreit ist die Frage, wem das Copyright an einem Foto zusteht, das ein Affe im indonesischen Nationalpark Nord-Sulawesi im Jahr 2011 selbst von sich geknipst hatte. Der britische Naturfotograf David Slater wollte in dem Nationalpark von den dort lebenden Makakaten Aufnahmen machen. Einer der Affen schnappte sich dabei Slaters Kamera und machte diverse Fotos, unteranderem eins von sich selbst. Nachdem die Fotos in der undefinedFotosammlung der Wikimedia Commons auftauchten, stellte Slater im Januar 2014 einen Löschungsantrag. Er berufte sich darauf, das Copyright an den Bildern inne zu haben, da er zwar die Fotos nicht selbst angefertigt, allerdings dafür gesorgt habe, dass sie überhaupt entstehen konnten. Wikimedia weigerte sich, dem Löschungsantrag nachzukommen. Da der Affe den Auslöser gedrückt habe, besitze dieser die Rechte an seinen Selbstportraits - einen menschlichen Urheber gebe es demnach nicht. Daraufhin beschloss die Tierrechtsorganisation PETA im Jahr 2016, dem Affen das Copyright an dem selbstgeknipsten Selbstportrait einzuklagen. Sie scheiterte in erster Instanz, legte jedoch undefinedBerufung ein.

Quelle: undefinedarstechnica.com (engl.)

 

 

Von: Alexandra Wachtel

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